Schwules Museum


Ausgangspunkt
Das Schwule Museum erfreut sich bereits einer hohen Nachfrage unter Jugendlichen. Dies zeigt sich sowohl in der starken Resonanz auf den sozialen Medien als auch in bereits hohen Besucher*innenzahlen junger Menschen. Trotz dieses klaren Interesses war die Zusammenarbeit mit Jugendlichen bislang nicht strukturell im Museum verankert. Mit der Teilnahme an der Jugendkulturinitiative eröffnete sich die Möglichkeit, Jugendbeteiligung systematisch auszubauen und langfristig im Haus zu etablieren. Gleichzeitig entstand dadurch die Chance, die stadtweite, dezentrale Vernetzung mit Partner*innen der queeren Jugendarbeit zu intensivieren und neue Kooperationsstrukturen zu schaffen.
Ansatz
Das Schwule Museum verfolgte weiterhin zwei zentrale Linien: Zum einen wurden im Museum selbst Workshops und spezielle Führungsangebote für Jugendgruppen entwickelt – in enger Kooperation mit queeren Jugendeinrichtungen und anderen Partner*innen. Zum anderen wurden ergänzend dezentrale Angebote direkt in den Einrichtungen der Kooperationspartner geschaffen, um dort queere Kulturräume zu stärken, gerade in Stadtteilen, in denen Jugendliche in den vergangenen Jahren verstärkt queerfeindlichen Entwicklungen ausgesetzt waren.
Parallel dazu baute das Museum seine internen Partizipationsmöglichkeiten aus. Ein zentraler Baustein war der begonnene Aufbau eines Jugendbeirats, der zukünftig die Sammlung und das Programm aus jugendlicher, queerer Perspektive mitgestalten sollte. Dieser Prozess stärkte die nachhaltige Einbindung junger Menschen und verankerte ihre Perspektiven in kuratorischen und strategischen Entscheidungen.
Transformation
Im Verlauf des Vorhabens wurde die Ansprache junger Menschen kontinuierlich weiterentwickelt und durch deren Feedback bedarfsgerecht angepasst. Der sich im Aufbau befundene sollte gemeinsam mit der Hausleitung neue partizipative Strukturen und Empowermentangebote entwickeln.
Darüber hinaus konnten zusätzliche Drittmittel eingeworben werden, die eine Verstetigung der Jugendangebote ermöglichten und die strukturelle Verankerung des Arbeitsfeldes nachhaltig unterstützten. Ein weiterer zentraler Entwicklungsschritt war die Erarbeitung eines Code of Conduct sowie eines Jugendschutzkonzepts, das in Zusammenarbeit mit queeren Partnerorganisationen entstehen sollte. Dadurch wurde die Grundlage für sichere und empowernde Räume für queere Jugendliche im Museum und in den Kooperationskontexten gestärkt.



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