Junges Literaturhaus im Literaturhaus Berlin e.V.

Ort:
Märkisches Viertel
Zeitraum:
2024- 2026

Ausgangspunkt

Während der Sanierungsarbeiten am Literaturhaus Berlin entwickelte das Junge Literaturhaus ein mobiles Programm, um Kinder und Jugendliche auch außerhalb des Hauptstandorts zu erreichen. Im Rahmen der Jugendkulturinitiative wurde ein Outreach-Prozess im Märkischen Viertel gestartet – einem Stadtteil mit bereits vielfältigen lokalen Angeboten.
Zentrale Partnerin war die Bibliothek im Märkischen Viertel, die als etablierter kultureller Anker im Quartier eine entscheidende Rolle spielte. Ziel der Kooperation war es, das bestehende Angebot gemeinsam auszubauen und durch die fachliche Expertise sowie das umfassende Künstler*innen-Netzwerk des Jungen Literaturhauses neue Impulse für XXX zu setzen.

Ansatz

Als thematischer Schwerpunkt wurde das literarische Genre Comic/Manga gewählt – ein Format, das bei jungen Menschen hohe Resonanz findet und zugleich einen niedrigschwelligen Zugang zu Sprache, Erzählen und Lesen ermöglicht.
Das Programm umfasste Ferienworkshops, offene wöchentliche Kurse und Schulkooperationen. Ein besonderes Highlight war die Kooperation mit der Mega Manga Convention im Fontane-Haus: Begleitveranstaltungen des Jungen Literaturhauses wie ein Manga Zeichenworkshop machten lokale Kultureinrichtungen wie die Bibliothek im Märkischen Viertel für ein neues Publikum sichtbar und stärkten ihre Verankerung im Stadtteil.

Transformation

Das Junge Literaturhaus konnte im Märkischen Viertel ein tragfähiges Netzwerk aufbauen und dieses mit seinem eigenen Künstler*innen-Netzwerk zusammenführen. So entstanden neue, innovative Formate der literarischen Bildung, die Kunst, Leseförderung und Popkultur miteinander verbanden.
Gleichzeitig vertiefte die Institution ihre eigene Expertise im Bereich Comic/Manga und in der Verbindung von Leseförderung und kultureller Bildung. Auch die Partner*innen im Sozialraum profitierten: Viele junge Menschen lernten durch die Angebote erstmals die Bibliothek in ihrer Nachbarschaft kennen – ein nachhaltiger Beitrag zur kulturellen Teilhabe und Sichtbarkeit lokaler Strukturen.

No items found.